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27 Feb
Droht nun eine neue Spam Welle durch GMail? Im Websense Blog ist davon zu lesen, dass es Spammern gelungen ist, den Google Captcha-Test zu knacken und die registrierten Adressen für Spam zu missbrauchen.
Laut Websense ist das Verfahren, dass benutzt wird um den GMail Captcha-Test zu knacken, wesentlich ausgereifter als das was vor kurzem noch bei Live Mail von Microsoft für Aufregung sorgte. Eingesetzt werden zwei Rechner aus einem Botnetz, die verschiedene Methoden benutzen, um die Captcha Abfrage zu “umgehen”.
Wer sich die Details dazu “reinziehen” möchte folgt diesem Link.
26 Feb
In einigen Blogs sind mittlerweile ein paar Beiträge zum Thema Texte kaufen aufgetaucht.
Vor kurzem schrieb auch Malte von Landwehr Online Reputation Management einen Artikel darüber. Wie so oft regen Maltes Beiträge meinen Geist zu wirren Gedanken an
Ich möchte auf seinem Beitrag basierend eigene Eindrücke schildern.
Insgesamt betrachtet steigt die Nachfrage nach Inhalten im Internet an. Das ist auch logisch. Ersten finden immer mehr Menschen Zugang zum Internet und zweitens optimieren Suchmaschinen ihre Technologien immer mehr, um “Betrügereien” in der Platzierung der Suchergebnisse vorzubeugen. Da gibt es sicherlich noch mehr Gründe, aber darauf will hier nicht weiter eingehen. Nun ist es natürlich einfach, anstelle selbst zu schreiben, einfach entsprechende Inhalte anfertigen zu lassen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Zeitersparnis. Gerade wenn man viele Projekte betreuen muss.
Doch in den Kommentaren der oben erwähnten Blog-Beiträge sind oft auch Berichte über zu wenige Einnahmen der Autoren der Artikel. Man spricht von zu geringen Vergütungen und im Vergleich dazu von zuviel Arbeit für Recherche etc. Ich will versuchen das nicht zu bewerten. Ich bin sicher, dass eine Menge Arbeit in so manchem Artikel steckt. Aber was ist denn eigentlich der Artikel für den Käufer wert? Darüber spricht kaum jemand.(Oder niemand?)
Ich habe heute einen Artikel bei Contentworld gekauft. Der Autor hatte zu 100% positive Bewertungen. Den Artikel konnte ich vor dem Kauf lesen. Er besteht aus 479 Wörtern und hat knapp acht Euro gekostet. Das Thema passt wunderbar in eines meiner Projekte. Der Artikel ist in sauberer deutscher Sprache geschrieben und inhaltlich korrekt. Der Schreib- und Ausdrucksstil ist mindestens 10HOCH1024 mal besser als meiner
Das schöne daran ist, dass ich den Artikel nicht (vor)bestellen musste. Man kann bei Contentworld in fertigen Artikeln “wühlen” und alle vorher lesen. Natürlich thematisch sortiert.
Die folgende Aufstellung zeigt die Berechnung der Keyworddichte des Artikels. Und nur des Artikels, kein HTML oder sonst was drumherum.
Anzahl Prozent Wort
8—2,92%—keyword1
6—2,19%—keyword2
6—2,19%—keyword3 (Mehrzahl von 1 – abgehende Beziehung)
6—2,19%—keyword4
5—1,82%—keyword5
5—1,82%—keyword6
4—1,46%—keyword7
4—1,46%—keyword8
4—1,46%—keyword9
4—1,46%—keyword10
3—1,09%—keyword11
3—1,09%—keyword12 (verwandt mit 1 und 24)
3—1,09%—keyword13
3—1,09%—keyword14
3—1,09%—keyword15
2—0,73%—keyword16
2—0,73%—keyword17
2—0,73%—keyword18
2—0,73%—keyword19
2—0,73%—keyword20
2—0,73%—keyword21
2—0,73%—keyword22 (verwandt mit 1)
2—0,73%—keyword23
2—0,73%—keyword24 (verwandt mit 1)
2—0,73%—keyword25
2—0,73%—keyword26
2—0,73%—keyword27 (verwandt mit 1)
2—0,73%—keyword28 (verwandt mit 1)
2—0,73%—keyword29
2—0,73%—keyword30
2—0,73%—keyword31
2—0,73%—keyword32
2—0,73%—keyword33
2—0,73%—keyword34
2—0,73%—keyword35
2—0,73%—keyword36
2—0,73%—keyword37
2—0,73%—keyword38
2—0,73%—keyword39
2—0,73%—keyword40
2—0,73%—keyword41
1—0,36%—keyword42
1—0,36%—keyword43
1—0,36%—keyword44
1—0,36%—keyword45
1—0,36%—keyword46
1—0,36%—keyword47
1—0,36%—keyword48
1—0,36%—keyword49
1—0,36%—keyword50
Durchgeführt habe ich diese Berechnung mit sistrix. Das Ergebnis muss ich nicht kommentieren. Mag jeder denken was er will. Wer nicht weiß was ich mit “verwandt” und “abgehender Beziehung” meine der schaut bitte in meinen Beitrag über SEMAGER.
Aber was bringt mir nun konkret solch ein Artikel?
Möglichkeit 1:
Ich stelle diesen Artikel allein ins Netz. Ohne weitere Seiten drumherum. Wo wird er in den Suchergebnissen landen? (Vorausgesetzt er wird überhaupt aufgenommen) Naja, je nach Thema irgendwo ganz hinten. Also kann ich mir schonmal die Mühe sparen Werbung einzubinden. Denn für den Zufallsklicker aller 4 Monate macht es wenig Sinn. Vor allem, da der Artikel ab dem Moment des “Onlinestellens” anfängt Kosten zu verursachen. (eigener Webspace) Das klingt vielleicht für manchen etwas verwirrend, aber faktisch ist es so. Wir haben einen max. verfügbaren Speicherplatz, einen Speicherverbrauch (den der Artikel auf dem Server braucht) und einen festen Betrag je Periode. Also was bringt der Artikel in diesem Fall? NIX
Möglichkeit 2:
Ich habe ein Projekt mit ein paar (oder vielen) Seiten. Den Artikel kaufe ich dazu. Was bringt der Artikel in diesem Fall? Fast NIX.
Einerseits versorgt er das gesamte Projekt mit ein paar Keywords und stärkt es somit. Das ist ja schonmal ne gute Sache. Andererseits wird ein Artikel das Projekt nicht soweit stärken, dass man plötzlich über Nacht reich wird, weil der Traffic aufgrund einiger Wörter mehr im Index den Server fast in die Knie zwingt. Da sind wesentlich mehr Artikel (Inhalte) und andere Maßnahmen nötig.
Leider lässt sich so konkret nicht berechnen um wieviel Prozent ein einziger Artikel für Umsatzsteigerungen gesorgt hat. Doch ich möchte behaupten, dass die Einnahmen, gerechnet pro Artikel, wesentlich geringer sind als allgemein angenommen. Beweisen kann ich das so nicht.
Anderes Beispiel: Ich kaufe 20 Artikel in der Form des oben erwähnten. Macht zusammen ca. 160 Euro. Insgesamt müsste dann das Projekt ca. 9600 Wörter plus die Wörter für Navigation etc haben. Vermutlich könnte dieses Projekt sogar eine Zeitlang ein paar Besucher anlocken und den ein oder anderen Klick generieren. Doch reicht die (verfügbare) Zeit und die Einnahmen pro Klick um das Projekt (160 Euro + Kosten für Erstellung der Seiten) zu refinanzieren?
Bedenkt bitte: Das eben beschriebene ist ein Modell.
Mein Fazit: Die Autoren verdienen wirklich nicht viel pro Wort. Sie müssen auch manchmal viel leisten. Doch dieses “jammern” (nicht krumm nehmen
) ist meiner Meinung nach überzogen. Man könnte über neue Vergütungsmodelle nachdenken. Beispielsweise anteilige Vergütung je Artikelaufruf oder … was weiß ich
Vielen Dank fürs Lesen.
24 Feb
Social marketing oder in Deutsch soziales Marketing ist neu und oft falsch verstanden.
Website Betreiber werden gelobt, wenn Sie social marketing in ihre Kampagnen einbeziehen. Aber was ist eigentlich wichtig daran und was muss überhaupt beachtet werden?
Hier sind 10 Tipps für den Start einer social marketing Kampagne.
1. Einen Plan machen. Es reicht, jeden Tag ein klein wenig (mehr) zu tun. Es geht nicht darum, zu sagen dass man etwas tut. Es geht auch darum, es nachvollziehen zu können und zu wissen WANN man WAS tut.
2. In Deutschland gibt es einige Portale im Bereich social media. Beispielsweise sind das Yigg.de; one3p.de; Mr Wong; und viele andere Themenbezogene Dienste. Schaut euch um, was für euer Thema gut passt. Meldet euch an und füllt zuerst euer Profil ORDENTLICH aus. Dann „spielt“ ein bisschen in der Community mit, bevor ihr eure eigenen Links postet. Im schlimmsten Fall kommt sonst der Verdacht des Spammens auf. Sucht in den Communities nach Freunden und lasst auch eure Links bewerten. Das sind wichtige und erste Informationen für das eigene Produkt oder Projekt!
Auch kann das Beobachten der Kommentare über eure Konkurrenz kann wichtige Informationen liefern. Mit der Zeit postet eigene Links in diese Communities. Versucht dabei auch die Unterseiten der eigenen Website nicht zu vernachlässigen.
3. Wenn ihr noch keinen Blog habt, dann ist das der erste Schritt, nachdem ihr diesen Artikel gelesen habt. Ohne Blog zu arbeiten, ist wie ohne Räder mit dem Auto fahren. Es funktioniert heute nicht mehr. Blogssysteme gibt es viele. Das gängigste ist wohl Wordpress. Übrigens, dieser Blog hier basiert auch auf Wordpress. Blogs haben eine extrem hohe Reichweite. Außerdem verfügen Blogs über Techniken (Pings), die eure Beiträge in kurzer Zeit in den Index der Suchmaschinen bringen. Ein Blog ist heutzutage ein Aushängeschild für jedes Unternehmen oder Projekt. Mario Donick schreibt in diesem Beitrag sehr gut über das Corporate Bloggen.
4. Sobald der Blog installiert ist, solltet ihr auch in diesem entsprechenden Communities beitreten. Interessant im Deutschen Raum sind bspw. bloggeramt.de und bloggerei.de. Zusätzlich ist es sicherlich sinnvoll, mybloglog.com und technorati.com beizutreten.
Alle diese vier Communities bieten unter anderem Tools oder Buttons an, die für eine Vernetzung der Blogs sorgen. Auch das Widget von MyBlogLog ist nicht zu verachten. Das Projekt ist zwar im Ursprung englisch, aber es gibt viele Deutsche User in dieser Community. Bindet einfach die Tools in den neuen Blog ein. Das geht auch an „unsichtbarer“ Stelle, wie z.B. in meinem Blog der bloggerei.de Button ganz unten. Und warum diese Tools? Sie sind meist Voraussetzung dafür, dass diese Dienste euren Bloginhalt auch “abholen” und veröffentlichen oder sie erfüllen einfach grundlegend „nur“ die Community-Funktion.
5. Findet neue Freunde, schreibt Kommentare in anderen Blogs (kein Spam, sondern Dinge zum Thema) und macht euch zum Thema. Bietet auf dem eigenen Blog unbedingt eigene Inhalte oder spezielle Meinungen zu einem Thema. Vereinfacht gesagt: Mach mit! Wenn eure Themen gut sind, werden mit der Zeit andere Blogger Links zu eurem Blog setzen und vielleicht auch über euch schreiben. Das ganze geht auch gegen Gebühr, kann aber auch nach hinten losgehen. Versucht euch auf zwei bis drei Themen „einzuschreiben“.
Das grundlegende, welches mit eurem Produkt oder Projekt zusammenhängt, ein verwandtes dazu und eins, was zwar durchaus Interessenten für eurer Produkt oder Projekt bringen kann, aber vordergründig nicht danach aussieht.
Ein Milchprodukteerzeuger könnte bspw. über Milchproduktion bloggen, nebenbei speziell über Käseherstellung oder Käsearten und drittens über wirtschaftsbezogene Themen, aber mit dem Schwerpunkt auf den Lebensmitteleinzelhandel.
6. Jetzt habt ihr bereits die ersten Schritte unternommen. Einige Profile sind angelegt und erste Kontakte sind geknüpft. Nun müsst ihr versuchen, tiefer in die Materie vorzudringen. Sucht nach Nischen-Communities und schließt euch Business-Netzwerken an. Beispielsweise sind das Xing oder Viadeo. Es gibt aber auch kleinere Business-Communities. Jede davon hat ihren eigenen Charakter.
7. Jetzt ist es langsam Zeit speziell auf dieses Thema orientierte Communities zu suchen und ihnen beizutreten. Holt euch Tipps von anderen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Das Web 2.0 verändert sich ständig. Quasi jeden Tag gibt es neue Möglichkeiten. Bleibt einfach am Ball. Ein erster Weg ist dabei sicherlich das Abakus-Forum oder solche Communities wie six-goups, die es sogar ermöglicht, neue und eigene Gruppen zu erstellen. Wenn ich am obigen Beispiel noch einmal anknüpfe, dann könnte das bspw. die Gruppe „Blogs optimieren in der Milchwirtschaft“ sein.
8. Eröffnet einen weiteren Blog auf blogger.com. Das kostet nur ein paar Minuten. Veröffentlicht dort Inhalte, die zwar gut sind, aber eben nicht ganz so gut für euren neuen (Wordpress?) Blog. Das bringt euch weitere Leser, ihr könnt in den social media communities einen weiteren Link platzieren und ihr könnt von eurem blogger.com Blog einen guten Backlink zu eurem Projekt und/oder Blog setzen.
Ich habe bspw. bei blogger.com mal einen Artikel veröffentlich den ich hierher importiert habe. Nach dem Import habe ich aber den Artikel nicht gelöscht, sondern nur den Inhalt entfernt mit einem Verweis auf diese Seite über das Lego-Experiment. Es funktioniert. Auch darüber erhalte ich Besucher in diesem Blog. (Anmerkung: Ich habe in diesem blogger.com Blog leider keinen guten Inhalt
)
9. Analysiert euren Traffic. Woher kommen die Besucher, wie lange bleiben sie, was lesen sie, wo klicken sie usw. Das sind die Kernfragen, die ihr euch stellen solltet. Hilfreich ist dafür z.B. Google Analytics. Für euren Blog kann das auch MyBlogLog übernehmen.
10. Zuletzt: Nicht aufgeben. Immer am Ball bleiben. Lernen und Probieren sind äußerst hilfreiche Mittel. Um eventuelle Kosten für die social media Kampagne abzufangen, kann in Blogs, aber auch auf „normale“ Projekte Werbung integriert werden. Dazu habe ich vor kurzem einen Artikel über Contaxe geschrieben.
Die Idee zu diesem Artikel basiert auf einer englischen Ausgabe der SiteProNews. Der Autor des Artikels war Jack Humphrey. Ich habe seine Ideen mit meinen eigenen Ideen kombiniert. Jack Humphrey ist auch der Autor des “Authority Black Book”.
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