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28 Feb
Heute möchte ich einmal eine Pressemitteilung veröffentlichen, die mir wirklich gefällt. Die Mitteilung ist in drei Grundlegende Bereiche eingeteilt. Der erste Bereich enthält die eigentliche Botschaft der Pressemitteilung. Der zweite Bereich vermittelt zusätzliche Tipps zum Thema und der dritte Bereich enthält ein paar Informationen zum Herausgeber der Pressemitteilung.
Besonders gefällt mir, dass GData nicht gleich im ersten Satz mit einem Link daherkommt. In vielen Pressemitteilungen ist das heutzutage leider üblich geworden. Ich persönlich halte jedoch nicht viel davon.
Ein kurzer Gedanke: Warum sollte ich denn auf einen Link klicken, ohne zu wissen warum?
Auch gefällt mir der dezente Hinweis auf das (nicht konkret) beworbene Produkt. Schon beim Lesen des Zitats wird klar was beworben wird. ( [...]aktueller Internet-Security-Suiten[...] ) Aber dennoch spricht an dieser Stelle noch niemand gezielt von einem Produkt. Der Leser wird lediglich “unbewusst” darauf eingestimmt. Erst in Punkt vier der Tipps wird ein konkreter Name eines Produkts genannt. Übrigens meiner Meinung nach an dieser Stelle durchaus gekonnt und auch berechtigt plaziert. Der Leser kennt nun das Thema, in diesem Fall die Sicherheitsproblematik, und bekommt einige Hilfen sowie eine mögliche Lösung präsentiert.
Ein Lob an den Verfasser oder die Verfasserin, wobei ich jetzt mal davon ausgehen, dass Herr Urbanski dafür verantwortlich ist.Also Herr Urbanski…Gut gemacht
Hier nun die Pressemitteilung:
pts080228014
Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
CeBIT 2008: Mekka für Datendiebe
G DATA warnt Notebook-Besitzer vor Spionageangriffen
Bochum (pts/28.02.2008/10:00) – Die weltgrößte Computermesse könnte nach Einschätzung
von G DATA Datendieben reiche Beute bescheren. Auf kaum einer anderen Messe besteht eine vergleichbar hohe Dichte von Notebooks und ungesicherten WLANs. G DATA rät daher allen CeBIT-Besuchern und Ausstellern, die Sicherheit ihrer tragbaren PCs vor Messebeginn intensiv zu überprüfen. Einer der effektivsten Tricks der Cyber-Kriminellen: Datenspione geben ihre Rechner als kostenlose WLAN Hotspots aus und fangen als “Man-in-the-Middle” den gesamten Datenverkehr der Opfer ab.
Notebooks sind für Cyber-Langfinger lukrative Ziele: Kundenlisten, Kalkulationen oder Zugangsdaten zu Firmennetzwerken befinden sich dort ebenso, wie die privaten Daten der Anwender. Das mobile Büro ist jedoch oft nur unzureichend vor Angriffen geschützt. Ein häufiger Grund hierfür sind veralterte Signaturen, da Notebooks nur im Firmennetzwerk geschützt sind. Außerhalb der Netzwerkgrenzen sind Notebooks kaum geschützt.
Viele Notebook-Besitzer verwenden aus Kostengründen bevorzugt ungesicherte WLANs. Ein Umstand, den sich Datendiebe auf der CeBIT 2008 sicherlich zu Nutze machen.
Ralf Benzmüller, Leiter G DATA Security Labs:
“Die Kriminellen werden auf der CeBIT mit unterschiedlichen Tricks versuchen, speziellen Schadcode auf ungesicherte Rechner einzuschleusen, um so im großen Stil an Firmen- und Geschäftsdaten zu gelangen. Oftmals geben sich die Täter auf Messen als kostenlose WLAN-Hotspots aus. Unbemerkt von den Opfern, die leichtfertig auf das vermeintliche Schnäppchen hereinfallen, wird der gesamte Datenverkehr abgefangen oder Schadcode eingeschleust. CeBIT-Besuchern können wir daher von der Nutzung ungesicherter WLANs nur abraten. Der Einsatz leistungsfähiger und aktueller Internet-Security-Suiten mit integrierter Firewall ist gerade für Geschäftsreisende obligatorisch.”
Vier Tipps für CeBIT-Besucher
1. Nutzen Sie keine ungesicherten WLANs. Falls Sie während der CeBIT WLAN-Hotspots oder Netzwerke in Hotels mit dem eigenen Notebook nutzen, sollten Sie eine InternetSecurity-Suite mit leistungsfähiger Firewall einsetzen.
2. Verschlüsseln Sie persönliche Daten und Firmeninformationen auf Ihrem Notebook – selbst bei Gerätediebstahl sind diese dann vor fremden Zugriff geschützt.
3. Führen Sie regelmäßig Backups Ihrer Daten durch, so grenzen Sie bei Verlust des Notebooks den möglichen Schaden für sich und Ihr Unternehmen deutlich ein.
4. Und lassen Sie beim Messebesuch Ihr Notebook nie unbeaufsichtigt. Müssen Sie Ihr Notebook einmal ablegen, verwenden Sie ein Notebook-Schloss (z.B. Bestandteil von G DATA NotebookSecurity) [<-- Produkthinweis]
Blog-Werbung:
Blog-Werbung-Ende
Informationen zum Unternehmen
G DATA ist Spezialist für Internetsicherheit und Pionier im Bereich Virenschutz. Bereits vor mehr als 20 Jahren entwickelte G DATA das erste Anti-Viren-Programm.
Kein anderer europäischer Security-Hersteller hat in den letzten fünf Jahren mehr nationale und internationale Testsiege und Auszeichnungen gewonnen als G DATA. G DATA InternetSecurity ist bereits zweimal in Folge Testsieger der Stiftung Warentest. Als Qualitätsführer vereint G DATA in seinen Produkten die besten Sicherheitstechnologien der Welt. Beispiele hierfür sind die DoubleScan-Technologie mit zwei unabhängigen Virenscannern oder der Sofortschutz OutbreakShield. Das Produktportfolio von G DATA Security umfasst Sicherheitslösungen für Endkunden, den Mittelstand und für Großunternehmen.
G DATA Security-Lösungen sind in den USA, Japan, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Spanien, Kanada, Polen, Korea, den Niederlanden, Belgien, Österreich, der Schweiz, Ungarn und Luxemburg erhältlich. Der Sitz des Unternehmens ist Bochum (Deutschland).
Weitere Informationen zum Unternehmen und zu G DATA Security-Lösungen finden Sie unter http://www.gdata.de .
Ihr Redaktionskontakt
Thorsten Urbanski
Tel. +49 (0) 234 / 9762-239
während der CeBIT
Tel. +49 (0) 172/ 28 21 140
Fax +49 (0) 234 / 9762-299
thorsten.urbanski@gdata.de
Königsallee 178 b
44799 Bochum
http://www.gdata.de (Ende)
Aussender: G DATA Software GmbH
Ansprechpartner: Thorsten Urbanski
email: thorsten.urbanski@gdata.de
Tel. +49 (0) 234 / 9762-239
Mit freundlicher Genehmigung von pressetext.de
Noch eine Anmerkung zu einem anderen Thema. Hinweis:Die Pressemitteilung ist von GData.
Vor einer Stunde habe ich etwas in Roberts Blog geblättert. Dabei viel mir ein Artikel über Abmahnungen auf. Es geht um die Betreiber von studiVZ & Co, die nun (erfolgreich?) Projektbetreiber per Anwalt abmahnen, wenn das jeweilige Projekt auch ein VZ im Namen trägt. Robert sagt u.a. dazu: (Zitat) Ich habe mich schon früher oft genug dazu geäußert, wie besch… ich das Markenrecht finde, generische Begriffe oder Zeichenketten innerhalb von Wörtern schützen zu wollen. Das ist schlichtweg assozial. (Zitatende)
Also da schließe ich mich an.
Aber was hat GData nun mit diesem Thema zu tun? Na, schon eine Idee? Na klar. GData besteht seit 20 Jahren. (siehe Pressemitteilung) Nun könnte doch GData versuchen, den Namen GMail (Google E-Mail-Dienst) zu unterbinden. Also ich hoffe nicht, dass die das machen, aber so rein in der Theorie könnte es funktionieren.
Erstes Merkmal: Die ersten beiden Buchstaben sind Großbuchstaben. Das nutzt GData einfach länger als Google.
Zweites Merkmal: Der erste Buchstabe ist ein G. Diese Idee hatte GData auch schon vor Google.
Drittes Merkmal: Englisch ausgesprochen klingt “dschie deeitha” zumindest am Anfang schon ein bisschen wie “dschie meeil”
So long… Und typisch Deutschland….
25 Feb
Cyber-Mobbing mit moralischen Zielen
So lautete die Überschrift einer Pressemitteilung. Cyber Mobbing soll bedeuten, dass ein Betroffener nicht auf herkömmliche (”Auge um Auge”) Art, sondern mit Hilfe des Internets denunziert wird.
Wie kam es zu diesem Hintergrund der Pressemitteilung?
Eine Website (Wikileaks) ruft dazu auf, Dokumente und Inhalte dem Projekt zuzuführen, die auf normalem Weg nie an die Öffentlichkeit kommen würden. Sogenannte Insider-Informationen. Danach sollen die User über deren Echtheit diskutieren. Die Bank Julius Bär klagte gegen die Website und sie wurde per Gerichtsbeschluss vom Netz genommen. Dies betraf jedoch nur die US-Website. Das Projekt Wikileaks ist dennoch unter der Adresse http://www.wikileaks.cx/ zu erreichen.
Angeblich befinden sich auf der Seite von Wikileaks echte Dokumente und Inhalte die Firmenchefs, Großkonzerne, Staatschefs usw. belasten. Außerdem sollen sich geheime Dokumente des US-Militärs in Besitz von Wikileaks befinden. So z.B. Folteranleitungen des “geheimen” Gefangenenlagers Guantánamo.
Die Bank Julius Bär war quasi gezwungen zu klagen, da zahlreiche Dokumente viele “wichtige” Kunden mit Steuerschwierigkeiten etc. belastet hätten.
Die Seite wurde von Menschen verschiedener Nationen gegründet und soll helfen, “gewisse” Informationen der Welt zur Verfügung zu stellen. Zitat der Pressemitteilung:
“Ihr Ziel ist “ethisch-moralisches Leaking”, also das bewusste Durchsickern von Informationen mit guten Absichten.”
Aber ist das nun moralisch oder unmoralisch? Ich habe keine Ahnung. Es ist ein gewisser Zwiespalt. Einerseits haben die Firmenchefs und sonst wer auch nur ein Leben und passen sich sicherlich nur ihrem Umfeld an. Andererseits würde mich manchmal schon interessieren, welches Geld in welche dunklen Kanäle fließt….
24 Feb
Social marketing oder in Deutsch soziales Marketing ist neu und oft falsch verstanden.
Website Betreiber werden gelobt, wenn Sie social marketing in ihre Kampagnen einbeziehen. Aber was ist eigentlich wichtig daran und was muss überhaupt beachtet werden?
Hier sind 10 Tipps für den Start einer social marketing Kampagne.
1. Einen Plan machen. Es reicht, jeden Tag ein klein wenig (mehr) zu tun. Es geht nicht darum, zu sagen dass man etwas tut. Es geht auch darum, es nachvollziehen zu können und zu wissen WANN man WAS tut.
2. In Deutschland gibt es einige Portale im Bereich social media. Beispielsweise sind das Yigg.de; one3p.de; Mr Wong; und viele andere Themenbezogene Dienste. Schaut euch um, was für euer Thema gut passt. Meldet euch an und füllt zuerst euer Profil ORDENTLICH aus. Dann „spielt“ ein bisschen in der Community mit, bevor ihr eure eigenen Links postet. Im schlimmsten Fall kommt sonst der Verdacht des Spammens auf. Sucht in den Communities nach Freunden und lasst auch eure Links bewerten. Das sind wichtige und erste Informationen für das eigene Produkt oder Projekt!
Auch kann das Beobachten der Kommentare über eure Konkurrenz kann wichtige Informationen liefern. Mit der Zeit postet eigene Links in diese Communities. Versucht dabei auch die Unterseiten der eigenen Website nicht zu vernachlässigen.
3. Wenn ihr noch keinen Blog habt, dann ist das der erste Schritt, nachdem ihr diesen Artikel gelesen habt. Ohne Blog zu arbeiten, ist wie ohne Räder mit dem Auto fahren. Es funktioniert heute nicht mehr. Blogssysteme gibt es viele. Das gängigste ist wohl Wordpress. Übrigens, dieser Blog hier basiert auch auf Wordpress. Blogs haben eine extrem hohe Reichweite. Außerdem verfügen Blogs über Techniken (Pings), die eure Beiträge in kurzer Zeit in den Index der Suchmaschinen bringen. Ein Blog ist heutzutage ein Aushängeschild für jedes Unternehmen oder Projekt. Mario Donick schreibt in diesem Beitrag sehr gut über das Corporate Bloggen.
4. Sobald der Blog installiert ist, solltet ihr auch in diesem entsprechenden Communities beitreten. Interessant im Deutschen Raum sind bspw. bloggeramt.de und bloggerei.de. Zusätzlich ist es sicherlich sinnvoll, mybloglog.com und technorati.com beizutreten.
Alle diese vier Communities bieten unter anderem Tools oder Buttons an, die für eine Vernetzung der Blogs sorgen. Auch das Widget von MyBlogLog ist nicht zu verachten. Das Projekt ist zwar im Ursprung englisch, aber es gibt viele Deutsche User in dieser Community. Bindet einfach die Tools in den neuen Blog ein. Das geht auch an „unsichtbarer“ Stelle, wie z.B. in meinem Blog der bloggerei.de Button ganz unten. Und warum diese Tools? Sie sind meist Voraussetzung dafür, dass diese Dienste euren Bloginhalt auch “abholen” und veröffentlichen oder sie erfüllen einfach grundlegend „nur“ die Community-Funktion.
5. Findet neue Freunde, schreibt Kommentare in anderen Blogs (kein Spam, sondern Dinge zum Thema) und macht euch zum Thema. Bietet auf dem eigenen Blog unbedingt eigene Inhalte oder spezielle Meinungen zu einem Thema. Vereinfacht gesagt: Mach mit! Wenn eure Themen gut sind, werden mit der Zeit andere Blogger Links zu eurem Blog setzen und vielleicht auch über euch schreiben. Das ganze geht auch gegen Gebühr, kann aber auch nach hinten losgehen. Versucht euch auf zwei bis drei Themen „einzuschreiben“.
Das grundlegende, welches mit eurem Produkt oder Projekt zusammenhängt, ein verwandtes dazu und eins, was zwar durchaus Interessenten für eurer Produkt oder Projekt bringen kann, aber vordergründig nicht danach aussieht.
Ein Milchprodukteerzeuger könnte bspw. über Milchproduktion bloggen, nebenbei speziell über Käseherstellung oder Käsearten und drittens über wirtschaftsbezogene Themen, aber mit dem Schwerpunkt auf den Lebensmitteleinzelhandel.
6. Jetzt habt ihr bereits die ersten Schritte unternommen. Einige Profile sind angelegt und erste Kontakte sind geknüpft. Nun müsst ihr versuchen, tiefer in die Materie vorzudringen. Sucht nach Nischen-Communities und schließt euch Business-Netzwerken an. Beispielsweise sind das Xing oder Viadeo. Es gibt aber auch kleinere Business-Communities. Jede davon hat ihren eigenen Charakter.
7. Jetzt ist es langsam Zeit speziell auf dieses Thema orientierte Communities zu suchen und ihnen beizutreten. Holt euch Tipps von anderen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Das Web 2.0 verändert sich ständig. Quasi jeden Tag gibt es neue Möglichkeiten. Bleibt einfach am Ball. Ein erster Weg ist dabei sicherlich das Abakus-Forum oder solche Communities wie six-goups, die es sogar ermöglicht, neue und eigene Gruppen zu erstellen. Wenn ich am obigen Beispiel noch einmal anknüpfe, dann könnte das bspw. die Gruppe „Blogs optimieren in der Milchwirtschaft“ sein.
8. Eröffnet einen weiteren Blog auf blogger.com. Das kostet nur ein paar Minuten. Veröffentlicht dort Inhalte, die zwar gut sind, aber eben nicht ganz so gut für euren neuen (Wordpress?) Blog. Das bringt euch weitere Leser, ihr könnt in den social media communities einen weiteren Link platzieren und ihr könnt von eurem blogger.com Blog einen guten Backlink zu eurem Projekt und/oder Blog setzen.
Ich habe bspw. bei blogger.com mal einen Artikel veröffentlich den ich hierher importiert habe. Nach dem Import habe ich aber den Artikel nicht gelöscht, sondern nur den Inhalt entfernt mit einem Verweis auf diese Seite über das Lego-Experiment. Es funktioniert. Auch darüber erhalte ich Besucher in diesem Blog. (Anmerkung: Ich habe in diesem blogger.com Blog leider keinen guten Inhalt
)
9. Analysiert euren Traffic. Woher kommen die Besucher, wie lange bleiben sie, was lesen sie, wo klicken sie usw. Das sind die Kernfragen, die ihr euch stellen solltet. Hilfreich ist dafür z.B. Google Analytics. Für euren Blog kann das auch MyBlogLog übernehmen.
10. Zuletzt: Nicht aufgeben. Immer am Ball bleiben. Lernen und Probieren sind äußerst hilfreiche Mittel. Um eventuelle Kosten für die social media Kampagne abzufangen, kann in Blogs, aber auch auf „normale“ Projekte Werbung integriert werden. Dazu habe ich vor kurzem einen Artikel über Contaxe geschrieben.
Die Idee zu diesem Artikel basiert auf einer englischen Ausgabe der SiteProNews. Der Autor des Artikels war Jack Humphrey. Ich habe seine Ideen mit meinen eigenen Ideen kombiniert. Jack Humphrey ist auch der Autor des “Authority Black Book”.
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