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Update: Lösungsansätze in den Kommentaren.

Also seit kurzem, so ca. 2 Wochen, habe ich doch ein richtiges Problem, dass ich nicht klären kann. Das nervt mich total. Ich bekomme bei Google, sobal ich die Suche benutzen will, den Fehler 403 angezeigt. Der Fehler soll mir sagen, dass mein Rechner wahrscheinlich von Viren oder Spyware verseucht ist. Ich will mal versuchen, die Fehlermeldung für andere verfügbar zu machen. ich weiß aber nicht ob es gelingt, da man die Fehlermeldung von Google ja nur erhält, wenn man Viren oder Spyware auf dem Rechner hat ;)

Google Fehlermeldung 403 (öffnet in einem neuen Fenster)

google-403

Falls das nicht funktioniert, hier noch ein Screenshot der Fehlermeldung. Das verrückte an der Sache ist aber, das ich keine Viren oder Spyware auf dem Rechner habe. Ok, das ist jetzt erstmal eine mutige Behauptung, schließlich sagt “The Big Gooogle” mir, das ich Viren oder Syware auf dem Rechner habe, bzw. das meine Anfrage automatisierten Anforderungen ähnelt. Ich gebe es zu, beim ersten Mal bin ich wirklich von einer Verseuchung ausgegangen. Aber dann habe ich einige Maßnahmen ergriffen und erhalte den Google Fehler 403 trotzdem.

 

Zuerst habe ich natürlich nicht an Viren sondern an Spyware gedacht. Ich hatte kürzlich das Spyware-Programm gewechselt und mein Anti-Virus-Programm läuft ja schon die ganze Zeit ohne Meldungen aber mit täglichen Updates. Also erstmal das Tool Spyware Research&Destroy runtergeladen und installiert. Das Programm hat ja tolle Features. Habe also alles Mögliche damit gemacht, inkl. des Immunisierens. Gefunden hat das Tool aber wider Erwarten nichts außer ein paar Kekse.

Schade, dachte ich doch, damit der Lösung näher zu kommen. Denn die Fehlermeldung blieb bestehen. Also habe ich die Free-Version oder Test-Version (oder wie auch immer die heißt) von Ad-Aware installiert und alles durchlaufen lassen. Das Tool fand dann auch paar Kleinigkeiten, aber ernsthaft: Nichts Weltbewegendes (Ich glaube wieder nur Kekse)

Also Antivir mal manuell gestartet und mit hohen Einstellungen durchlaufen lassen. Hoch bedeutet, dass die heuristische Suche nach unbekannten aber verdächtigen Schadcode hier extrem fein justiert ist. Bingo, zwei Treffer… Zu früh gefreut. Einer war ein Tool von PC-Welt, mit der Funktion einzelne Prozesse auch als Nicht-Admin zu “killen”. Das habe ich selbst heruntergeladen und schon auf der Downloadseite von PC Welt stand, das es sein kann, das der Virenscanner anspringt. Der zweite Treffer betraf ein PureBasic Programm was ich selbst in Entwicklung habe. Mein Code = kein Virus .. Schade

Also zurück zur Spyware, vielleicht ist das benutzte Tool ja gar nicht so toll. Also Deinstallation und den Spyware-Terminator drauf. Ein umfangreiches Programm. Macht einen sehr soliden Eindruck. Der Scan bachte leider auch nichts. Schade, aber Google schlägt ja vor, man soll doch mal den Keks löschen. Kannste vergessen, das bringt nichts.

Zusammengefasst:

Antivirus findet nichts
Spywaretool1 findet nichts
Spywaretool2 findet nichts
AdAware findet nichts
Ich habe das Kabelmodem neu gestartet. Habe eine neue Lan-Verbindung eingerichtet. Die Windows Firewall überprüft usw…

So…woran liegt es nun? Keine Ahnung. Vielleicht an meinem Internetanbieter? Vielleicht doch ein absolut unbekannter Virus bzw Schadcode, der nur auf meinem Rechner hockt?(eher unwahrscheinlich) Seltsam ist, das dass Problem ja erst seit kurzem auftritt. Wenn mich einer fragen würde, dann würde ich auch erstmal in Richtung Virus ermitteln. Aber wie gesagt, ich finde nichts. Obwohl, wenn ich mein eben geschriebenes jetzt noch mal durchlese, denke ich fast, das mein Rechner verseucht ist, da er auf einmal auch spürbar langsamer ist. Das kann nun aber jetzt auch eine psychologische Wirkung sein *gg*

Interessant ist auch der Google-Index zum Thema selbst. Ich kann ja trotz des Fehlers 403 Googlen, muss aber den Code eingeben. Es werden nicht viele, aber immerhin ein paar Einträge zum selben Thema angezeigt. Das zeigt mir, das ich nicht allein bin. Dennoch ist es nicht die Masse und meistens geht es um irgendeinen Proxy-Scheiß der mir (vermutlich) nicht wirklich hilft.

Was mach ich nun? Ich bin fürs Erste ratlos. Vielleicht liest sich einer mein Wortwirrwarr durch und hat sogar spontan eine Idee. Dann immer her damit. Dazu gibts die Kommentarfunktion. Vielelicht suchen auch andere danach, dann gibts vielleicht auch mal ne Lösung im Netz ;) Jetzt kommt mir aber nicht mit Rechner neustarten oder Registry defragmentieren oder solchen Kram ..

Ach übrigens, alle anderen Googleanwendungen (GMail, Google Webmastertools, Docs, AdSense, AdWords usw) funktionieren einwandfrei…..!!!

Ein interessanter Ansatz ist auch hier zu lesen. Leider handelt es sich bei dem Problem dort um die “site:”-Abfrage. Ich habe ja nur die normale Suche benutzt.

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  • Filed under: Verschiedenes
  • Alle aufgerufenen URLs werden auf Google-Servern protokolliert

    Der Suchmaschinenriese Google hat in der Nacht auf heute, Mittwoch, seinen eigenen Browser “Chrome” http://www.google.com/chrome veröffentlicht. Das Unternehmen wirbt mit verbessertem Surferlebnis für den Webuser sowie einem stabileren und sicheren Browser. Um den Bedienkomfort zu steigern, greift Google einmal mehr auf seine umfangreichen Datenbanken zurück, wo Informationen über Surf- und Suchverhalten der Webuser gespeichert sind. Allerdings gibt sich das Online-Unternehmen damit nicht zufrieden, sondern sammelt weiter fleißig sensible Information – diesmal nicht über die Google-Homepage, sondern direkt über die Adresszeile des Browsers.

    Welche Daten dabei an die Server gesendet werden, verraten die Datenschutzbestimmungen – für an Chrome interessierte User lohnt sich ein Blick darauf in jedem Fall http://www.google.com/chrome/intl/de/privacy.html . Der erste Punkt erläutert sogleich, dass Google über alle aufgerufenen URLs in Kenntnis gesetzt wird. Dies sei notwendig, um Adressvorschläge zu machen und das Surfen zu verbessern. Ebenso werden aufgerufene, aber nicht vorhandene URLs an den Google-Server gesendet. Der Browserverlauf bleibt also nicht auf dem Benutzerrechner gespeichert, sondern wird direkt auch an das Online-Unternehmen gesendet. Das Surfprogramm selbst enthält darüber hinaus “zumindest eine eindeutige Anwendernummer”, die bei der Installation sowie bei der automatischen Update-Prüfung an Google übertragen wird. Cookies tragen zur kontinuierlichen Beobachtung ihren Teil bei.

    “Google befindet sich auf einer Gratwanderung. Das Unternehmen sammelt sensitive Daten, die vorsichtig zu verwalten sind”, meint Andreas Zeller, Professor am Lehrstuhl für Softwaretechnik an der Universität des Saarlandes http://www.st.cs.uni-sb.de , im Gespräch mit pressetext. Immerhin dürfe das Vertrauen der User nicht enttäuscht werden, so der Experte. “Google muss sich darüber im Klaren sein, dass es vom Vertrauen seiner Nutzer lebt und man damit vorsichtig umgehen muss.”

    Andere Browser speichern ebenfalls die aufgerufenen Seiten ab, um dem User bei zukünftigen Webbesuchen die Navigation zu erleichtern – allerdings nur lokal auf dem Rechner. Der Ansatz Googles hierbei scheint verständlich, denn Chrome versucht das Nutzererlebnis bei zukünftigen Webbesuchen automatisch dadurch zu verbessern, indem der Verlauf als Referenz herangezogen wird. Denn Seiten, auf denen der User bei der Suche nach Informationen bereits fündig geworden ist, sind eine guter Anhaltspunkt, um auch künftig verlässlich die gewünschten Auskünfte auf den richtigen Seiten zu liefern. Allerdings geht der verbesserte Komfort zu einem gewissen Teil auch zu Lasten der Privatsphäre.

    Der IT-Experte und Autor des US-Bestseller “The Big Switch” Nicholas Carr begründet Googles Entscheidung zu einem eigenen Browser damit, dass das Surfprogramm mittlerweile zu einer Schwachstelle in Googles Geschäftsmodell geworden ist. “Es ist das Nadelöhr, durch das der Output von Googles Datencentern – die Werbung – gehen muss, um den User zu erreichen”, so Carr. Als logische Konsequenz dieses Mankos müsse der Browser neu erfunden, adaptiert, angepasst und modernisiert werden. “Google wollte nicht mehr abwarten, bis Microsoft, Mozilla oder Apple die Browser ihren Vorstellungen entsprechend verändern”, schreibt Carr in seinem Blog http://www.roughtype.com .

    “Konkurrenz belebt das Geschäft”, sagt Zeller. “Mit dem eigenen Browser trägt Google außerdem dazu bei, dass die Grenzen zwischen Internet und Desktop zunehmend verschwimmen. Hier geht es auch darum, Kontrolle darüber zu gewinnen, wie User das Internet künftig nutzen”, so der Experte. Offensichtlich sei Google mit Mozillas Engagement in diese Richtung nicht zufrieden genug gewesen. Daher habe man sich entschieden, ein eigenes Programm auf den Markt zu bringen.

    Das wirkliche Ziel von Google ortet Carr jedoch nicht darin, mit Chrome einen großen Marktanteil im Browsersegment zu gewinnen und Microsoft sowie Firefox den Rang abzulaufen. “Den Browser-Krieg zu gewinnen, ist nicht Googles Absicht. Die wahre Intention ist – versteckt im Open-Source-Code des Browsers – eine Verbesserung der Fähigkeiten aller Browserprogramme, damit Google die Applikationen besser bedienen und eventuell sogar dahinter verschinden kann”, schreibt Carr. “Der Browser ist das Medium, die Programme dahinter sind die Nachricht.” (Ende)

    Aussender: pressetext.austria

    Übrigens, laut Internet World Business hat der Google Chrome Browser innerhalb von 24 Stunden einen Marktanteil von 24 Prozent erreicht. Wahnsinn…

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  • Mozilla begrüßt Aktivitäten und sieht sich “auf der sicheren Seite”

    Google hat für heute, Dienstag, überraschend den Beta-Start eines eigenen Browsers angekündigt. Mit dem Browser Chrome steigt Google aktiv in den Browser-Krieg zwischen Microsoft, Mozilla und Co ein. Dabei setzt der Internet-Riese auf eine Optimierung für das Web 2.0. “Was wir wirklich brauchen, ist nicht einfach ein Browser, sondern auch eine moderne Plattform für Webseiten und -anwendungen”, verkünden Sundar Pichai, VP Product Management, und Linus Upson, Engineering Director, im offiziellen Google Blog. Aktuell liefert ein Webcomic einige Informationen zum Browser. Weitere Details zu Chrome wird es im späteren Verlauf des heutigen Tages nach dem internationalen Launch geben. “Wir freuen uns darauf, zeitgleich in mehr als 100 Ländern zu starten”, meint Google-Sprecher Kay Oberbeck auf Anfrage von pressetext.

    Das Web hat sich von reinen Textseiten hin zu reichhaltigen Internet-Anwendungen gewandelt. Eben diese Webanwendungen will Google mit dem Open-Source-Browser Chrome beschleunigen. Einen wesentlichen Beitrag dazu soll die neuartige JavaScript-Engine V8 leisten. Sie ist auf parallel laufende Prozesse in modernen Multi-Core-Prozessen ausgelegt und setzt auf versteckte Klassen, um im Hintergrund dynamische Code-Optimierungen zu ermöglichen. Die V8-Engine solle auch eine neue Generation von Web-Anwendungen ermöglichen, die mit heutigen Browsern gar nicht möglich wären. Basis für die Rendering-Engine von Chrome ist WebKit, das auch in Apples Safari-Browser steckt. Aber auch Komponenten aus Mozillas Firefox werden von Chrome genutzt, so Pichai und Upson.

    Das Browserfenster selbst wurde den Google-Mitarbeitern zufolge einfach gestaltet, da es nur ein Werkzeug für die Darstellung der eigentlich wichtigen Dinge wie Webseiten und Anwendungen ist. “Wie die klassische Google-Startseite ist Chrome sauber und schnell”, meinen Pichai und Upson. Im Hintergrund verspricht ein Sandbox-Konzept, bei dem jedes Tab in einer eigenen isolierten Umgebung läuft, Vorteile. Damit sollen etwaige Abstürze auf einzelne Tabs begrenzt und gleichzeitig Schutz vor bösartigen Webseiten geboten werden.

    Die Mozilla Foundation, die bisher durch eine enge Kooperation mit Google bei der Entwicklung von Firefox profitierte, sieht sich trotz der Neuentwicklung “auf der sicheren Seite”. “Wir haben gerade einen Vertrag mit Google für die nächsten drei Jahre abgeschlossen, der uns finanziell den Spielraum gibt, den wir zur Weiterentwicklung von Firefox brauchen”, erklärt Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot gegenüber pressetext. Die Entwicklung eines eigenen Browsers wird von Mozilla ausdrücklich begrüßt. “Sie haben intelligente Entwickler und verstehen, um was es im Web geht. Darüber hinaus produzieren sie auf Open-Source-Basis”, erklärt Nitot.

    Etwas verfrüht ist gestern Abend ein 38-seitiges Webcomic zum Chrome an die Öffentlichkeit durchgesickert. Inzwischen hat Google dieses Comic selbst unter http://www.google.com/googlebooks/chrome veröffentlicht. Weitere offizielle Informationen rund um Chrome wird es Oberbeck zufolge erst nach dem tatsächlichen Beta-Start geben. Dieser dürfte heute in den Nachmittags- oder Abendstunden erfolgen und wird nach Angaben von Google zunächst eine Windows-Version des Browsers umfassen. An Umsetzungen für Mac und Linux werde gearbeitet.

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