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18 Sep
Maik Menz hat am 5.9.2007 einen netten Beitrag im Blog von Contaxe über die Eingrenzung der Kontextsensitivität geschrieben.
Darin wird beschrieben, wie man den Einsatz con Contaxe auf den eigenen Webseiten optimieren und beispielsweise Contaxe mitteilt, wo der Werbebereich anfängt und wo er aufhört. Im Grunde ist das gleiche Prinzip welches Contaxe hier anwendet auch schon von Google AdSense bekannt.
Der Anfang des Beitrages ist leider etwas zweideutig zu verstehen. Ich las zum Beispiel: “Jedes einzelne Wort wird dabei aufgrund von Position, Wortwiederholungen und Formatierung bewertet. Am Ende findet Contaxe über diese Bewertungen heraus was besonders wichtig für die aufgerufene Seite ist.” Cool, ich dachte: Da kann ich endlich dafür sorgen, dass diese blöde Otto-Werbung weniger wird, oder ganz auffhört. EIn User hat es in einem Kommentar eines anderen Artikel von mir schon einmal angesprochen. Otto scheint ja wohl fast jedes Keyword bei Contaxe gebucht zu haben.
In manchen Projekten von mir, ist es blöd, das meine User stehts die falsche Werbung (Otto) gezeigt bekommen. In manchen Projekten passt es aber. Ich denke, Contaxe wird das in Zukunft schon hinbekommen. Die Firma ist ja sicherlich betriebswirtschaftlich ausgerichtet. Und wenn die Klickraten dauerhaft sinken oder niedrig sind, wird sicherlich einer eine Entscheidung fällen. Ich denke, dass es den Leuten von Contaxe jetzt noch nicht auffällt. Schließlich sind sie noch nicht lange am Markt, das heißt die Zahlen mögen noch steigen, und als Mitarbeiter sehen die das sowieso ganz anders. Man mag es Betriebsblindheit oder auch Betriebsloyalität nennen
Zurück zur Optimierung: Also freute ich mich schon den Otto-Müll einzudämmen, aber leider was das etwas enttäuschend.
Denn so heißt es: “Und so funktioniert es: Der Bereich Ihrer Webseite der nicht von Contaxe untersucht werden soll, wird einfach mit der CSS-Klasse “robots-nocontent” markiert. Wenn Sie dieser Klasse keine CSS-Formatierung zuweissen, ändert sich auch die Darstellung des ausgeschlossenen Bereichs nicht.”
Na toll. Der Bereich. Das bringt mir höchsten etwas um das Navi oder solch Kram auszublenden. Aber rein vom Textbereich her macht das leider Null Sinn. Beispiel: Ich schreibe über Profi-Fahrräder aus dem Highendbereich. Diese Fahrräder werden ausschließlich im sportlichen Bereich genutzt. Ein Fahrrad kostet da wesentlich mehr als die Klapperdinger die man sonst wo bekommt. Da hat Otto-Werbung nichts zu suchen. Also, falls einer von Contaxe das liest: Crawler optimieren! Wie soll ich sagen, euer Crawler ist noch nicht konsequent genug. Er muss wesentlich sensibler eingestellt werden.
In einem Beitrag über Browsertechnologien schrieb ich einmal, …das der Browser ein gutes Werkzeug ist. Was ist passiert? Ein ewig langer Text. Nur “Geschwafel” rund ums Internet, Onlinekram, Microsoft und Browser etc. Einmal das Wort “Werkzeug” und Schwupps –> Ebay-Werbung über Werkzeuge (Hammer, Bohrer, etc). So ein Quatsch. Das ist zu früh. Es geht nicht um Werkzeuge auf dieser Seite!! Also den Crawler nicht bei 0,00002% Relevanz die Werbung einblenden lassen, sondern vielleicht erst bei 1,5% oder so…
Zusammenfassung:
Es gibt ein paar nette Möglichkeiten seinen Content-Bereich für Contaxe zu optimieren. Die kompletten Einstellungen findet ihr in diesem Beitrag von Maik Menz:
http://www.contaxe.com/de/blogbeitrag/kontextsensitivitaet-eingrenzen/
Interessant ist auch dieser Aspekt: “Contaxe verwendet zum Ausgrenzen von Seitenbereichen eine von Yahoo eingeführte Syntax. Verwenden Sie diese Optimierung für Contaxe-Werbung, erreichen Sie gleichzeitig eine Suchmaschinenoptimierung für Yahoo.” Na wenn das nicht toll ist
Da schlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Optimierte Onlinewerbung und Suchmaschinenoptiomierung für Yahoo. Toll!! *gg*
Auf jeden Fall hat hier Contaxe noch eine Menge zu tun und zu optimieren. Obwohl ein Jahr vergangen ist, besteht der Mangel bei einigen Projekten von mir immer noch. Also vermute ich, das sich in diesem Bereich noch nichts weiter getan hat. Wer Contaxe dennoch einsetzen will, und das empfehle ich ernsthaft, kann sich hier anmelden. Warum empfehle ich das? Einfach mal rechts auf die Kategorie Contaxe klicken.
2 Sep
Mozilla begrüßt Aktivitäten und sieht sich “auf der sicheren Seite”
Google hat für heute, Dienstag, überraschend den Beta-Start eines eigenen Browsers angekündigt. Mit dem Browser Chrome steigt Google aktiv in den Browser-Krieg zwischen Microsoft, Mozilla und Co ein. Dabei setzt der Internet-Riese auf eine Optimierung für das Web 2.0. “Was wir wirklich brauchen, ist nicht einfach ein Browser, sondern auch eine moderne Plattform für Webseiten und -anwendungen”, verkünden Sundar Pichai, VP Product Management, und Linus Upson, Engineering Director, im offiziellen Google Blog. Aktuell liefert ein Webcomic einige Informationen zum Browser. Weitere Details zu Chrome wird es im späteren Verlauf des heutigen Tages nach dem internationalen Launch geben. “Wir freuen uns darauf, zeitgleich in mehr als 100 Ländern zu starten”, meint Google-Sprecher Kay Oberbeck auf Anfrage von pressetext.
Das Web hat sich von reinen Textseiten hin zu reichhaltigen Internet-Anwendungen gewandelt. Eben diese Webanwendungen will Google mit dem Open-Source-Browser Chrome beschleunigen. Einen wesentlichen Beitrag dazu soll die neuartige JavaScript-Engine V8 leisten. Sie ist auf parallel laufende Prozesse in modernen Multi-Core-Prozessen ausgelegt und setzt auf versteckte Klassen, um im Hintergrund dynamische Code-Optimierungen zu ermöglichen. Die V8-Engine solle auch eine neue Generation von Web-Anwendungen ermöglichen, die mit heutigen Browsern gar nicht möglich wären. Basis für die Rendering-Engine von Chrome ist WebKit, das auch in Apples Safari-Browser steckt. Aber auch Komponenten aus Mozillas Firefox werden von Chrome genutzt, so Pichai und Upson.
Das Browserfenster selbst wurde den Google-Mitarbeitern zufolge einfach gestaltet, da es nur ein Werkzeug für die Darstellung der eigentlich wichtigen Dinge wie Webseiten und Anwendungen ist. “Wie die klassische Google-Startseite ist Chrome sauber und schnell”, meinen Pichai und Upson. Im Hintergrund verspricht ein Sandbox-Konzept, bei dem jedes Tab in einer eigenen isolierten Umgebung läuft, Vorteile. Damit sollen etwaige Abstürze auf einzelne Tabs begrenzt und gleichzeitig Schutz vor bösartigen Webseiten geboten werden.
Die Mozilla Foundation, die bisher durch eine enge Kooperation mit Google bei der Entwicklung von Firefox profitierte, sieht sich trotz der Neuentwicklung “auf der sicheren Seite”. “Wir haben gerade einen Vertrag mit Google für die nächsten drei Jahre abgeschlossen, der uns finanziell den Spielraum gibt, den wir zur Weiterentwicklung von Firefox brauchen”, erklärt Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot gegenüber pressetext. Die Entwicklung eines eigenen Browsers wird von Mozilla ausdrücklich begrüßt. “Sie haben intelligente Entwickler und verstehen, um was es im Web geht. Darüber hinaus produzieren sie auf Open-Source-Basis”, erklärt Nitot.
Etwas verfrüht ist gestern Abend ein 38-seitiges Webcomic zum Chrome an die Öffentlichkeit durchgesickert. Inzwischen hat Google dieses Comic selbst unter http://www.google.com/googlebooks/chrome veröffentlicht. Weitere offizielle Informationen rund um Chrome wird es Oberbeck zufolge erst nach dem tatsächlichen Beta-Start geben. Dieser dürfte heute in den Nachmittags- oder Abendstunden erfolgen und wird nach Angaben von Google zunächst eine Windows-Version des Browsers umfassen. An Umsetzungen für Mac und Linux werde gearbeitet.
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